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Klassiker: Die Feuerzangenbowle von Heinrich Spoerl

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Heinrichspoerldiefeuerzangenbowle01Beim Durchstöbern unseres Kellers bin ich auf ein paar schöne alte Bücher gestoßen, die es meines Erachtens verdient haben, neben den aktuellen Exemplaren aktueller Bestsellerlisten hier gewürdigt zu werden. Beginnen möchte ich die Vorstellung meiner Klassiker mit Die Feuerzangenbowle von Heinrich Spoerl. Es handelt sich um die Ausgabe von 1948 aus dem Drei Eulen Verlag (heute Droste Verlag).

Ein paar Gläser Feuerzangenbowle und ihre Wirkung

Die Feuerzangenbowle von Heinrich Spoerl zählt sicherlich zu den bekanntesten deutschsprachigen Büchern. Das 1933 vom Düsseldorfer Heinrich Christian Johann Spoerl geschriebene Buch handelt von der Schnappsidee einer Herrenrunde bei einer Feuerzangenbowle. Der zuhause von Privatlehrern unterrichtete berühmte Schriftsteller Johannes Pfeiffer („mit drei f, eins vor und zwei hinterm ei“) soll die ihm verwehrten schönen Erlebnisse und witzigen Späße nachholen und als junger Schüler verkleidet noch einmal in die Schule gehen. Losgelöst von jeglichem schulischen Stress stiftet er in der konservativen Schule seiner Zeit viel Unruhe, Streiche und Tabubrüche und trifft dabei sogar noch auf seine große Liebe. Berühmt wurde der Roman sicherlich auch durch die beeindruckend komische, wie auch melancholische Verfilmung von 1944 mit dem unvergessenen Heinz Rühmann (Regie Helmut Weiss).

Ein nostalgisches Lesegefühl

Heinrichspoerldiefeuerzangenbowle0250pEs ist schon etwas Besonderes, wenn man die leicht vergilbten Seiten umblättert. Der leicht modriger Geruch des gut 75 Jahre alten Papiers und das Knistern des Buchrückens beim Blättern lassen einen ganz ehrfürchtig werden. Dieses Exemplar des Klassikers von Heinrich Spoerl habe ich vor vielen Jahren von meinem Opa geerbt und es schlummerte lange Jahre im Keller. Es wird jetzt einen besonderen Platz finden, denn so eine alte Ausgabe ist durchaus auch dekorativ und hebt sich von den modernen Taschenbüchern angenehm nostalgisch ab.

Den Düsseldorfer Drei Eulen Verlag gibt es meines Wissens nicht mehr. Er ist im ebenfalls in Düsseldorf ansässigen Droste Verlag aufgegangen. Dort sind auch die aktuellen Ausgaben erschienen.

 

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